R0BERT MUSIL

R0BERT MUSIL

  • Biographie
    • Dokumente
    • Brünner Jahre
      • 1898
    • Berliner Jahre
      • 1906
    • Kriegsjahre
      • 1915
    • Wiener Jahre
      • 1927
  • Korrespondenz
    • Brünner Jugendzeit
      • 1895
      • 1901
      • 1902
      • 1903
    • Berliner Jahre
      • 1905
      • 1906
      • 1908
    • Kriegsjahre
      • 1915
    • Schweizer Exilzeit
      • 1939
  • Tagebuchhefte
    • Brünn-Berlin: 1898-1908
      • Heft 3: 1899-1908
      • Heft 4: 1900-1904
    • Erster Weltkrieg: 1915-1918
      • Heft I: 1915-1920
      • Heft II: 1916-1919
  • Romanprojekt/Schreibphasen
    • 1. Vorarbeit zum Roman
      • 1-1. Monsieur le vivisecteur
      • 1-2. Geschichte dreier Personen
      • 1-3. Tragödie des Mißtrauens
      • 1-4. Haus ohne Gegenüber
      • 1-5. Vereinigungen
      • 1-6. Anarchisten
      • 1-7. Kriegsbilder
    • 2. Teil der 20 Werke
      • 2-1. Doppelte Bekehrung
  • Erschließung
    • Entstehung
      • 0. Voraussetzungen
        • 0.0. Vorwort
      • 1. Vorarbeit
        • 1-3: Tragödie des Mißtrauens
    • Ende
      • Sexsucht & Liebesverlangen
    • Schreiben
      • Die Mitautorin
    • Edition
      • Martha Musil 1943
    • Nachlass-Katalog
      • Legende
      • Mappengruppe IV
        • Mappe IV/2
        • Mappe IV/3
      • Hefte
        • Heft 3
        • Heft 4
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        • Heft II
      • Konvolute
      • Mappengruppe VII
    • Register
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Mappengruppe VII

Mappe VII/11
E und E = Essays

Archiv:

ÖNB: S.N. 15.107; Klagenfurter Faksimilierung: „v“ (Reihenfolge verändert)

Bezeichnung:

Laut Inventar 1941: „E und E ..“
Laut Inventar 1942: „Alt. Essay E u … E“

Abfassungszeit:
  • 1923 – 1924
Beschreibung:

Manuskript, 109 Blatt, 197 Seiten, 2 Konvolute, 1 Mappenumschlag
Typ: Anfangsnotizen, Studienblätter, Entwürfe
Werkkontext: Essay

Inhalt:

Die Mappe vereinigt die parallel zustande gekommenen Konvolute „E..“ (S. 1-98) und „E 1-56“ (S. 99-198). Als Rückseiten und Beilagen finden sich Brieffragmente und Zeitungsausschnitte, welche die Zuweisung des Materials auf 1923-1924 bekräftigen. Mit „E..“ siglierte Musil das Manuskript seines unveröffentlichten Aufsatzes „Der deutsche Mensch als Symptom“ (1923). Das Konvolut enthält mehrere Entwurfsfassungen und die Entwurfsarbeit vorbereitende und begleitende Notizen. Das hier ausformulierte „Theorem der Gestaltlosigkeit“ bildet ein Axiom der Massenpsychologie und Identitätstheorie, die dem MoE zugrunde liegt. Mit „E“ siglierte Musil Notizen und kurze Entwürfe, zunächst im Zeichen des Stichworts „Erlebnis“, später in Assoziation zu „Essay“ bzw. „Essayistik“ (S. 1-98). Die Verbindung von „Erlebnis und Gedanke“ bildet die Leitidee dieser Notierungen, die anfänglich im Zeichen des Romanprojekts stehen. Zu mathematischem Denken, mathematischer Moral, der Wirkung Nietzsches, zum anderen Zustand, den Lebenden Gedanken, zu Fragen der Religiosität und des Aktivismus sind Exzerpte und Hinweise gesammelt, wobei Musil Lektüren (Bergson, Emerson) und seine veröffentlichte Essayistik reflektiert.

Seitenkatalog
Mappe IV/1

WALTER FANTA – Seegasse 87, 9020 Klagenfurt, Österreich – walterfanta1@outlook.de